Ehre, wem Ehre gebührt

In der Regel darf nur bis zum vollendeten 60. Lebensjahr aktiver Einsatzdienst in der Freiwilligen Feuerwehr geleistet werden. Bei gesundheitlicher Eignung sind Ausnahmen bis zum 63. Lebensjahr möglich.

Da viele Mitglieder der Feuerwehr bereits in jungen Jahren beigetreten sind, können sie beim Ausscheiden aus dem Einsatzdienst zumeist auf eine lange Dienstzeit zurückblicken.

Die Feuerwehr wird im Laufe der Jahre oft zu einem festen Bestandteil des Lebens, in dem sich auch Freundschaften bilden. Durch viele gemeinsame Erlebnisse entsteht ein hohes Maß an Zusammengehörigkeit und Kameradschaft, das nicht mit der Versetzung in den Ruhestand enden soll.

Der Gesetzgeber hat daher vorgesehen, dass die aus dem aktiven Dienst ausscheidenden Einsatzkräfte in die Ehrenabteilung versetzt werden und damit weiter der Feuerwehr angehören. Unabhängig von der Gesetzeslage genießen die „Alterskameraden“ auch den Respekt der aktiven Mitglieder – mit Recht.

Die Aufgaben und die Technik der Feuerwehr mögen sich ändern, Kameradschaft jedoch ist zeitlos.