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Die Bonner Brandordnung von 1672

1601

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1672

Am 22. Dezember 1672 wird für Bonn eine Brandordnung erlassen, die bald auch in den umliegenden Dörfern beachtet wird.

Bei Ausbruch eines Brandes wird eine Kirchenglocke geläutet und die Männer des ganzen Dorfes laufen zur Brandstelle. Nachts erfolgt die Alarmierung durch ein Horn. Mit Wagen und Schiebkarren wird das Wasser von Brunnen und aus dem Bach herangefahren. Frau­en und größere Jungen bilden eine Eimerkette bis zur nächsten Wasserstelle.

Nach dem Löschen des Feuers müssen ein paar Männer die Brandwache halten. Wer sich beim Löschen allzusehr „erhitzet und ermüdet“ hat, dem wird ein Mödchen Wein gereicht.

1700

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Fortsetzung ▷ Bonn 1701–1800

Geschichte des Brandschutzes und des Feuerlöschwesens in Bonn
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Quellen: Stadtarchiv Bonn, General-Anzeiger Bonn, Landschaftsverband Rheinland, BF Bonn und folgende Ein­hei­ten der FF Bonn: Bad Go­des­berg, Bonn-Mit­te, Duis­dorf, En­de­nich, Holz­lar, Lengs­dorf, Meh­lem, Rhein­dorf und Rött­gen.