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Brandschutz und Feuerlöschwesen in Bonn

1701

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1777

In der Nacht zum 15. Januar 1777 fällt das kurfürstliche Residenzschloss einem ver­hee­ren­den Brand zum Opfer.

Das Schloss brennt in vier Tagen völlig nieder. Durch das Flugfeuer werden 13 weitere Brän­de ausgelöst, die viele Gebäude zerstören. Die späte Alarmierung durch die Turm­wa­che und die unkoordinierte und wenig leistungsfähige Brandbekämpfung sol­len ur­säch­lich gewesen sein.

1800

Die Remigiuskirche wird 1800 durch ein Feuer zerstört. Die „Brandordnung für die Ge­mein­de Bonn“ wird erlassen. In dieser und folgenden Brandordnungen wird festgelegt, wer die verschiedenen Brandspritzen zu besetzten hat. Acht solcher Spritzen waren im Stadt­ge­biet verteilt. Die letzte Brandordnung hatte schon erste Anzeichen einer Pflicht­feu­er­wehr und blieb bis 1877 in Kraft.

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Fortsetzung ▷ Bonn 1801

Geschichte des Brandschutzes und des Feuerlöschwesens in Bonn
bis 1600 1601–1700 1701–1800 1801–1850 Gründungen
1851–1900 1901–1920 1921–1940 1941–1960 1961–1980
1981–2000 2001–2005 2006–2010 2011–2015 ab 2016

Quellen: Stadtarchiv Bonn, General-Anzeiger Bonn, Landschaftsverband Rheinland, BF Bonn und folgende Ein­hei­ten der FF Bonn: Bad Go­des­berg, Bonn-Mit­te, Duis­dorf, En­de­nich, Holz­lar, Lengs­dorf, Meh­lem, Rhein­dorf und Rött­gen.