1911‑19201921‑1930 1931‑1940 1941‑19501951‑1960

1931-1940

1930 | 1931 | 1932 | 1933 | 1934 | 1935 | 1936 | 1937 | 1938 | 1939 | 1940 | 1941 | Links

Lengsdorf1931 werden 100 Meter Schlauch und Schilder für die Sanitätskolonne gekauft.

...

1933 feiert die Feuerwehr Bonn ihr 70-jähriges Bestehen.

Foto links: Gruppenfoto anlässlich des Jubiläums; rechts: Übung an der Stiftskirche.

1934 wird das Amt Duisdorf mit dem benachbarten Amt Oedekoven zusammengelegt (Quelle: Stadtbezirk Hardtberg).

...

...

SHD-Kragenspiegel
SHD-Kragenspiegel

In Deutsch­land wird am 4. Mai 1937 die Auf­stel­lung des Si­cher­heits- und Hilfs­diens­tes (SHD) be­foh­len. Der SHD, der zu­nächst nur re­gi­o­nal ein­ge­setzt wer­den soll, spä­ter aber auch in mo­to­ri­sier­ten Ver­bän­den über­re­gi­o­nal ein­ge­setzt wird, soll bei Lösch­ar­bei­ten und bei der Trüm­mer­räu­mung, bei der Ber­gung von Ver­schüt­te­ten, bei Ge­bäu­de­re­pa­ra­tu­ren, beim Sa­ni­täts­dienst und beim Auf­spü­ren und De­kon­ta­mi­nie­ren von Kampf­stof­fen ein­ge­setzt wer­den.

Der Zeppelin LZ 129 „Hindenburg“ (Kennzeichen D-LZ129), benannt nach dem deutschen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg, und seine Luftschiff-Schwester LZ 130 waren die beiden größten jemals gebauten Luftfahrzeuge. Seine Jungfernfahrt war im März 1936. Am 6. Mai 1937 wird er bei der Landung in Lakehurst (New Jersey, USA) zerstört, als sich die Wasserstofffüllung entzündet. 35 der 97 Menschen an Bord sowie ein Mitglied der Bodenmannschaft kommen ums Leben.

1938 werden in Buschdorf und Holzlar Frei­wil­li­ge Feu­er­weh­ren ge­grün­det. Sie sind heu­te die Lösch­ein­heiten 12 und 24 der Feu­er­wehr Bonn.

Die Leute schauten schweigend und furchtsam zu – Die Bonner Ereignisse am 10. November 1938 werden später von der Bonnerin Bonnerin Marie Kahle wie folgt geschildert:

Von der Rheinbrücke sahen wir die schöne alte Synagoge in Flammen stehen. Nichts wurde gerettet. Feuerwehrleute standen herum und verhinderten das Übergreifen des Feuers auf die (übrigen) Häuser. Kein Tropfen Wasser wurde auf das Feuer verspritzt. Soldaten in ihren grauen Uniformen bewachten die Straßen. Niemand durfte näher herangehen. Die Leute standen da und starrten in die Flammen - schweigend, furchtsam.

Marie Kahle und ihre ganze Familie müssen Anfang 1939 emigrieren, weil sie der jüdischen Ladenbesitzerin Emilie Goldstein nach der „Reichskristallnacht“ beim Aufräumen geholfen hatten.

Wie Otto Neugebauer in seiner Abhandlung berichtet, hatte es zweier Anläufe bedurft, um am 10. November die Bonner Synagoge am Rheinufer zu zerstören. Außerdem hätten vornehmlich auswärtige SS-Männer ihr Unwesen an diesem Tag in Bonn getrieben.

Weiter schreibt Neugebauer:

Unbekannte Männer von auswärts waren es auch, die zwischen 8.30 Uhr und 9.30 Uhr den ersten Versuch machten, durch Übergießen der Bänke des Betsaals mit Benzin die Synagoge in Brand zu setzen. Doch entwickelte sich das Feuer nur sehr zögernd. Von einem Unbekannten wurde um 11.29 Uhr die Feuerwehr alarmiert, die mit einem Löschzug unter Leitung des Feuerwehr-Ingenieurs Josef E. das Feuer rasch eindämmte. Der Polizeidezernent, Standartenführer R., der bald darauf eintraf, stellte den Einsatzleiter der Feuerwehr deshalb zur Rede und befahl ihm, sich auf den Schutz der umliegenden Häuser zu beschränken.

Egidius Wald – Gründungsmitglied der FF Mehlem – wird 1938 Bezirksbrandmeister.

...

...

 

Links, Be­rich­te und Do­ku­men­te zu 1931-1940

1931

  • ............ 

1932

  • ............ 

1933

  • ............ 

1934

  • ............ 

1935

  • ............ 

1936

  • ............ 

1937

  • ............ 

1938

1939

  • ............ 

1940

  • ............