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Hubert Henseler tritt 1951 aus persönlichen als Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Lengsdorf zurück. Peter Nettekoven wird sein Nach­fol­ger.

Foto: © DFM Fulda
Foto: © DFM Fulda

Am 12. Ja­nu­ar 1952 wird in Fulda der Deut­sche Feu­er­wehr­ver­ban­d (DFV) wie­der­ge­grün­de­t. Zum ers­ten Prä­si­den­ten wird der Architekt Al­bert Bür­ger (1913-1996) aus Rott­weil, Prä­si­dent des Lan­des­feu­er­wehr­ver­ban­des Süd-Wür­ttem­berg, ge­wählt. Er wird das Amt des DFV-Präsidenten bis 1981 aus­fül­len.

Das Fo­to zeigt Al­bert Bür­ger zu­sam­men mit Bun­des­kanz­ler Kon­rad Ade­nau­er.

1952 zählt die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Lengs­dorf 21 Mit­glie­der und verfügt über 400 Meter Schlauch­lei­tung.

1952 ist Christian Hüllen Brandmeister in Ippendorf.

Die Junggruppe der Feuerwehr Ippendorf unter Hans Ramscheid erhält 1952 bei einem Wettbewerb den ersten Preis in Schnelligkeit.

Am 15. Dezember 1952 werden in der Bundesrepublik bundesweit die Notrufnummern 110 für die Polizei und 112 für die Feuerwehr eingeführt.

1953 wird von der Gemeinde Ippendorf ein Tragkraftspritzenanhänger und erstmals ei­ne Mo­tor­sprit­ze beschafft.

Die Freiwillige Feuerwehr Ippendorf 1953 mit der neuen Motorspritze.
Die Freiwillige Feuerwehr Ippendorf 1953 mit der neuen Motorspritze.

Am Dienstag, dem 2. März 1954 findet in Lengsdorf erstmals nach dem Krieg ein Karnevalszug statt.

1955 werden sieben Ippendorfer Feuerwehrleute mit dem silbernen Feu­er­wehr-Eh­ren­zei­chen ge­ehrt: Johann Henseler, Peter Lützeler, Johann Nuhn, Hubert Schö­ne­seiffen, Peter Schüller, Michael Strahl und Jakob Wolf.

Mit einem großen Kommers wird 1956 das 50-jährige Bestehen der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Ip­pen­dorf gefeiert. Im gleichen Jahr wird neben der alten Schule für 22.000 DM ein Feuerwehrgerätehaus gebaut.

In der Nacht vom 17. auf den 18. April 1957 kommt es auf dem Venusberg zu ei­nem Groß­brand im Haupt­ge­bä­ude des Ma­ri­en­hos­pi­tals.

Die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Lengs­dorf fei­ert 1957 im Rah­men des Duis­dor­fer Amts­feu­er­wehr­ta­ges ihr 50-jäh­ri­ges Be­ste­hen.

Die Firma Metz baut 1957 eine DL 60+2, die seinerzeit höchste Drehleiter der Welt, auf einem Kaelble Typ KDV 4000-Z-Fahrgestell. Der V8-Dieselmotor mit Abgasturbolader leis­tet 400 PS, der Radstand beträgt 5 Meter, die Gesamtlaenge 12 Meter und das Ge­samt­ge­wicht 30 Tonnen. Die Steighöhe des siebenteiligen Leitersatzes beträgt 60 Meter und ver­fügt über einen Fahrstuhl für zwei Personen. Ein Exemplar dieser Drehleiter wird 1969 nach Moskau geliefert.

1958 wird Hans Ramscheid in Ippendorf zum Brandmeister der 18 aktiven und zwölf in­ak­ti­ven Wehrleute gewählt.

Am 14. Sep­tem­ber 1958 ent­gleist die Zahn­rad­bahn am Dra­chen­fels und reisst 17 Men­schen in den Tod. 112 Pas­sa­gie­re wer­den zum Teil schwer ver­letzt. Nach der Ab­fahrt aus der Berg­sta­ti­on hat die Bahn zu viel Fahrt. Im steils­ten Stück der Strecke über­schrei­tet die Lo­ko­mo­ti­ve die zu­läs­si­ge Höchst­ge­schwin­dig­keit von zehn Stun­den­ki­lo­me­tern, die End­ge­schwin­dig­keit liegt bei bis zu 50 Stun­den­ki­lo­me­tern. Das war ei­ne Fol­ge des ab­ge­sun­ke­nen Kes­sel­drucks, durch den die Brems­leis­tung ver­min­dert war. Auf Zu­ruf ha­be dann je­der Schaff­ner in sei­nem Wag­gon die Brem­se be­tä­tigt. Durch die Wucht der Brems­kraft ent­gleist die Lok in einer leich­ten Kur­ve. Der ers­te Wa­gen rast ge­gen ei­nen Baum und wird bei dem Auf­prall völ­lig zer­stört.

Am 3. Au­gust 1959 kommt es in Lengs­dorf zu ei­nem Groß­brand. Ge­gen 23:00 Uhr bricht das Feuer in zwei be­nach­bar­ten Bau­ern­hö­fen aus. Die durch den Brand ver­nich­te­te Ern­te und die Ma­schi­nen ha­ben ei­nen Wert von ca. 30.000 DM ≈ 15.340 Euro.

Am 12. De­zem­ber 1960 er­hält die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Duis­dorf ein neu­es Tank­lösch­fahr­zeug TLF 16. Das bis­he­ri­ge Duis­dor­fer LF 8 wird bei der Nach­bar­wehr Lengs­dorf in Dienst ge­stellt.

 

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