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1921

1923

Nach dem Ersten Weltkrieg wird die Feuerwehr 1923 in der alten Kapelle wie­der­ge­grün­det.

Die Gemeinde mietet die Scheune der Witwe Johann Wallbrück für 35 Mark an, um hier die Feuerlöschgeräte unterzustellen. Wenig später ist der Gemeinderat der Ansicht, dass die Wasserleitung genügend Schutz gegen Brände liefert. Die alte Feuerspritze wird noch 1923 verkauft.

1925

Feuerwehr Ippendorf vor dem Wasserturm um 1925
Feuerwehr Ippendorf vor dem Wasserturm um 1925

Die gut ausgerüstete Freiwillige Feuerwehr um 1925 vor dem Wasserturm.

Unten, liegend: Eduard Mahler.

1. Reihe, von links: Franz Schiffeler,
Jakob Wolf, Mathias Hülsmann,
Johann Schröder.

2. Reihe: Peter Fandel, Michael Sonntag, …… Bissmann (Ückesdorf).
Christian Landsberg, Willi Kaspar,
Johann Bissmann, Toni Krebebech,
Peter Schüller, Willi Strahl.

3. Reihe: Matthias Marschall,
Keeper Hau, Willi Brenner,
Heinrich Schmitz, Willi Welber,
Hubert Schöneseiffen, Peter Heck.

4. Reihe: …… ………, Nikolaus Klein,
Heinrich Elch, Adolf Engele, Peter Lützler.


1926

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1927

1927 bekommt die Wehr eine neue Fahne.

Tambourcorps der Freiwilligen Feuerwehr Ippendorf 1927
Tambourcorps der Freiwilligen Feuerwehr Ippendorf 1927

1928

1929

1929 werden neue Uniformen beschafft. Im August des jahres wird die Ippendorfer Feu­er­wehr inspiziert. Da wird morgens um 5:00 Uhr eine Schulübung angesetzt. Die In­spek­teu­re sind zufrieden und fordern den Brandmeister auf, die Wehr weiter so auf der Höhe zu halten. „Herr Brandmeister Wolf antwortete mit ei­nem schneidigen 'Jawohl!'“ verrät das Protokollbuch.

1930

Feuerwehrfestzug um 1930
vor der Gaststätte Wielpütz (später: Betz)

Von links:
Mathias Fassbender,
Josef Ohlenhardt,
Heinrich Bauer,
Peter Lützler mit Sohn Willi,
Albert Müller (mit weißer Schürze).

Feuerwehrfestzug um 1930
Feuerwehrfestzug um 1930

1931

1931 stellt Graf Westerholt auf Schloss Annaberg unentgeltlich Bauholz für einen Stei­ger­turm zur Verfügung. Er wird in vier Etagen an den bestehenden Was­ser­turm an­ge­baut. Das Stammlokal der Ippendorfer Wehr ist die Gaststätte Mahler, später geht man zu Hülsmann.

1931 feiert die Freiwillige Feuerwehr ihr 25jähriges Bestehen. Aber die Anzahl der Feu­er­wehr­leu­te geht zurück.

Wie auch andere Ippendorfer Vereine, hält die Feuerwehr im Winter häufig The­a­ter­a­ben­de ab. Die sind im Dorf sehr beliebt. An Schauspielern war kein Mangel. Stets meldeten sich genügend Freiwillige.

Im Dezember 1931 kann die traditionelle Weihnachtsbescherung nicht stattfinden, da die Kasse leer ist. Also wird wieder Theater gespielt. Diesmal steht „Ulrich der Wilderer“ auf dem Programm. Die Rolle des Wilderers spielt Johann Engels glaubhaft, notiert Fritz Tend­ler im Protokollbuch. Auch Albert Müller hat einen großen Auftritt.

„Er spielte mit einer solchen Komik, dass die Lachmuskeln der Besucher dauernd in Bewegung blieben, und er musste sich zu einer Wiederholung bequemen“. Spielleiter dieser Theaterspiele war Wilhelm Schmitz.

1932

1932 bewilligt die Gemeinde einen neuen Schlauchwagen.

Johann Nuhn war 1932 stellvertretender Brandmeister.

1933

1933 schlägt Brandmeister Jakob Wolf dem Gemeinderat die Aufstellung einer Pflicht­feu­er­wehr vor. Aber der Gemeinderat ist der Ansicht, dass das Verhalten des Brand­meis­ters die Zersetzung in der freiwilligen Feuerwehr verschuldet. Am besten werde ein neuer Brandmeister gewählt. Anscheinend führte Wolf ein zu strenges Regiment.

1933 wird Herr Arck Führer der Feuerwehr.

Mit 20 Pfennig Monatsbeitrag lockt man die Wehrleute wieder zur Versammlung, die jedesmal mit einem dreifachen „Sieg Heil“ endet.

1935

1935 wird die Freiwillige Feuerwehr nach den „Pflichtfeuerwehrjahren“ neugegründet.

Kommissarischer Wehrführer wird 1935 Michael Strahl.

Nun zahlt man nur noch 1 Mark Beitrag im Jahr. Arbeitslosen wird sogar ein Glas Bier aus der Kasse bezahlt, damit sie an den Versammlungen teilnehmen können.

1937

Ab 1937 gibt es Vorträge über Luftschutz.

1938

Auch bei Waldbränden ist die Ippendorfer Wehr zur Stelle: Im Sommer 1938 brennen zwei Morgen Fichtenschonung zwischen Waldau und Annaberg ab. Durch das um­ständ­li­che Alarmieren der Wehr mit dem Alarmhorn geht viel kostbare Zeit verloren.

1939

1939 wird die Ippendorfer Wehr von Christian Landsberg geführt, und im Krieg von Jo­sef Ste­pha­ni, Michael Strahl und Mathias Marschall.

1940

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