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Die Wehr wird nun in eine Pflichtfeuerwehr umgewandelt. Sie besteht nur noch aus über 60-jährigen Männern.

1941

1942

1943

1944

Beim Bombenangriff am 28. Dezember 1944 kommt die Pflichtfeuerwehr zum Einsatz und befreit Verschüttete und gräbt Tote aus den Trümmern der Häuser.

1945

Beim Angriff am 4. Februar 1945 werden zwar die Schläuche an die Wasserleitung an­ge­schlos­sen, aber leider fließt kein Wasser, da das Hauptleitungsrohr an mehreren Stel­len durch Bomben getroffen worden war. So steht die Feuerwehr den Bränden ohn­mäch­tig ge­gen­über und bekämpft nur kleinere Brände mit Wassereimern.

Freiwillige bekommen Wurst und Butter als Belohnung – Nach dem Krieg beginnt der schwierige Neuaufbau der Feuerwehr. „Wir hungern und frieren, haben keine Klei­dung, keine Wäsche, keine Schuhe, zu wenig Brot, zu wenig Fett, keine Butter und zu we­nig Fleisch“ stöh­nen die Wehrleute.

1946

1947

1947 brennen zwölf Morgen Kiefern im Kottenforst.

Die Berufsfeuerwehr erscheint nicht. Aber die Freiwilligen aus Ippendorf fahren mit ihren Fahrrädern in den Forst und löschen. Sie erhalten nach dem Brand 200 g Brot, 100 g Wurst und 20 g Butter als Belohnung.

1948

1948 ist die Feuerwehr Ippendorf schon motorisiert. Wehrmann Johann Kommer erhält gegen Zurverfügungstellung seines Motorrades für Alarmzwecke 5 Liter Benzin – aber gegen Bezahlung. Einen Teil dieser kostbaren Flüssigkeit musste er aber noch an den Feuerwehrmann Dolff abgeben.

1949

1950

Als dann am 8. Juni 1950 das Motorrad zum Einsatz kommen soll, geht das wie folgt zu: Nach telefonischem Anruf bei Brandmeister Marschall lief dieser zu Johann Kommer, dessen Motorrad gerade kaputt und nicht zu gebrauchen ist. Nun zu Dolff. Das Motorrad heraus, Kammer hinten drauf und ab mit dem Alarmhorn durchs Dorf. Hier macht sich wieder fühlbar bemerkbar, wie umständlich das Alarmieren mit dem Horn ist, ziehen die Wehrleute Bilanz. Und eine Motorspritze hat die Wehr auch noch nicht.

1952

1952 ist Christian Hüllen Brandmeister in Ippendorf.

Die Junggruppe der Feuerwehr Ippendorf unter Hans Ramscheid erhält 1952 bei einem Wettbewerb den ersten Preis in Schnelligkeit.

1953

1953 wird von der Gemeinde ein Tragkraftspritzenanhänger und erstmals ei­ne Mo­tor­sprit­ze beschafft.

Die Freiwillige Feuerwehr Ippendorf 1953 mit der neuen Motorspritze.
Die Freiwillige Feuerwehr Ippendorf 1953 mit der neuen Motorspritze.

1955

1955 werden sieben Ippendorfer Feuerwehrleiute mit dem silbernen Feu­er­wehr-Eh­ren­zei­chen ge­ehrt: Johann Henseler, Peter Lützeler, Johann Nuhn, Hubert Schö­ne­seiffen, Peter Schüller, Michael Strahl und Jakob Wolf.

1956

Mit einem großen Kommers wird 1956 das 50-jährige Bestehen der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Ip­pen­dorf gefeiert.

1956 wird neben der alten Schule für 22.000 DM ein Feuerwehrgerätehaus gebaut.

1958

1958 wird Hans Ramscheid zum Ippendorfer Brandmeister der 18 aktiven und zwölf in­ak­ti­ven Wehrleute gewählt.

1959

1960

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