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1901–1903

Kurz vor der Jahrhundertwende kauft man dann wohl doch eine neue Feuerspritze, da man anfangs des Jahres 1900 beschließt, „die alte nicht mehr be­nutz­ba­re Brandspritze“ versteigern zu lassen. Auch ein Spritzenhaus gibt es schon, das im Jah­re 1903 durch den Dachdeckermeister Schüller neu eingedeckt wird.

1904

Für das Jahr 1904 heißt es, dass man in Lengsdorf eine fahrbare Spritze, einige Leitern und Brandhaken habe. Erst nachdem es im Jahre 1907 zur Gründung einer freiwilligen Feuerwehr kommt, wird die Gemeinde etwas großzügiger in der Anschaffung der not­wen­di­gen Geräte. Im gleichen Jahr noch gibt man einen Zuschuss von 500 Mark. Ein Jahr später werden 60 Meter Schlauch und zwei Saugrohre gekauft.

1905

1906

1907

Im Juni 1907 gründen 24 Männer aus Lengs­dorf die Freiwillige Feuerwehr.

Ers­ter Brand­meis­ter (Wehrführer) der im Juni 1907 gegründeten Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Lengsdorf wird der Schreiner Wilhelm Hö­sche­ler. Der Feld­hü­ter und Nacht­wäch­ter Ja­kob Net­te­ko­ven wird zum stell­ver­tre­ten­den Brand­meis­ter ge­wählt.

Das Bild zeigt die Gründungsmitglieder „in vol­lem Wichs“ (so hieß „in voller Uniform“ damals) auf der Mit­tel­trep­pe der Pfarr­kir­che Sankt Petri in Ketten (Sankt Peter) ... mehr

1908

1909

1910

Wegen der schlechten finanziellen Lage der Gemeinde muss 1910 die vorgesehene Be­schafe­fung eines Gerätewagens und von 50 Metern Schlauch zurückgestellt werden. Auch von der Errichtung eines Steigeturms muss abgesehen werden. Zu der Zeit besitzt die Lengsdorfer Wehr 100 Meter Hanfschlauch. Nach Ansicht des Gemeinderates sei das ge­nug, zumal demnächst die neue Wasserleitung in Betrieb genommen würde.

1912

Nach der am 1. Oktober 1912 erlassenen Kreispolizeiverordnung war die Lengsdorfer Feu­er­wehr verpflichtet, in Röttgen, Duisdorf, Endenich und im Waldbezirk Röttgen bei Bränden Hilfe zu leisten. Diese Nachbarhilfe wird nur nach Anruf der betroffenen Ge­mein­de oder des Leiters der Löscharbeiten geleistet.

1920

Wegen der schlechten finanziellen Lage der Gemeinde wird 1920 die Er­rich­tung ei­nes Stei­ge­turms ab­ge­lehnt.